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Mit einer Zahnbrücke die Zahnlücke schließen

Fallen Zähne krankheits- oder unfallbedingt aus oder müssen gezogen werden, will meist niemand mit der Zahnlücke leben. Eine Zahnbrücke kann in diesem Fall helfen. Dabei gibt es unterschiedliche Arten, die sich preislich unterscheiden. Wichtig ist dabei zu wissen, dass die Krankenkasse einen festen Zuschuss zahlt – unabhängig davon, wie die Behandlung tatsächlich ausfällt.

Eine Zahnbrücke ist bei einer Zahnlücke für viele Betroffene die günstigere Alternative zu einem Implantat. Dennoch ist sie unabhängig vom Befund in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Selbst wer sich nur für die Regelversorgung entscheidet, die aus ästhetischer Sicht oftmals nicht die beste Wahl ist, erhält für eine Zahnbrücke von der Krankenkasse den Festzuschuss, der in der Regel bei 50 Prozent der Kosten liegt. Dieser kann sich allerdings durch regelmäßige Zahnarztbesuche und einem damit verbundenen gut geführten Bonusheft noch erhöhen. Dennoch stellen die Behandlungskosten für viele Menschen eine große finanzielle Belastung dar.

Welche Alternative gibt es zur Zahnbrücke?

In vielen Fällen müssen für eine Zahnbrücke umliegende Zähne abgeschliffen werden, um auf diesen die Brücke zu befestigen. Das bedeutet, um die Lücke im Gebiss zu schließen, muss erst gesunde Zahnsubstanz abgetragen werden. Dieser Nachteil ist häufig ein Grund, warum sich Patienten für Zahnimplantate entscheiden. Im Gegensatz dazu ist die Behandlung mit einer Zahnbrücke jedoch oft mit weniger Aufwand verbunden als bei einem Implantat. In der Regel ist für Patienten auch der Eigenanteil an den Kosten geringer.

Zahnbrücke: Unterschiede bei Art und Material

Eine Zahnbrücke gibt es in verschiedenen Formen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, den Zahnersatz als Schwebebrücke zu realisieren. Dabei liegt das Brückenglied nicht auf dem Kiefer auf. Anders ist dies bei der Basisbrücke, bei der kein Freiraum zwischen Zahnersatz und Kiefer bzw. Zahnfleisch existiert. Darüber hinaus kann je nach Befund auch ein Freiendbrücke, Verbundbrücke oder Klebebrücke als mögliche Behandlung in Frage kommen. Neben diesem festsitzenden Zahnersatz stellt eine herausnehmbare Brücke eine weitere Alternative dar. Sie kann zur Reinigung aus dem Gebiss entfernt werden.

Neben den verschiedenen Formen einer Zahnbrücke gibt es zudem unterschiedliche Materialien, aus denen der Zahnersatz gefertigt werden kann. Dazu zählen unter anderem Keramik, Metall bzw. Metalllegierungen und Metallkeramik.

Kosten für die Zahnbrücke hängen von verschiedenen Faktoren ab

Die Kosten für eine Zahnbrücke hängen einerseits vom Befund und den damit verbundenen Festzuschuss zusammen, die die Krankenkasse zahlt, sowie von der Behandlung, die sich der Patient wünscht. Je aufwendiger diese ist bzw. von der Regelversorgung abweicht, desto mehr Kosten sind damit in der Regel verbunden. Daher können keine pauschalen Aussagen darüber getroffen werden, welche finanziellen Belastungen auf Verbraucher zukommen, die eine Zahnbrücke benötigen.