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Zahnzusatzversicherung mit oder ohne Altersrückstellungen?

Zahnzusatzversicherungen können sich preislich teils deutlich voneinander unterscheiden. Das liegt nicht unbedingt an einem unausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Werden bei der Zahnzusatzversicherung sogenannte Altersrückstellungen aufgebaut, ist der Versicherungsschutz zu Beginn im Vergleich zu anderen Angeboten teurer. Im Alter zahlen Versicherte dann wiederum weniger, da die Beiträge stabil bleiben.

Wer eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchte, stolpert irgendwann über den Begriff Altersrückstellungen. Die Bezeichnung kann sich auch hinter der Formulierung Kalkulation „nach Art der Lebensversicherung“ bzw. bei Zahnzusatzversicherungen ohne Altersrückstellungen „nach Art der Schadensversicherung“ verbergen. Abhängig davon, ob bei der Zusatzversicherung Rückstellungen gebildet werden, entscheidet sich, wie sich die Beiträge über die nächsten Jahre entwickeln.

Wie funktionieren Zahnzusatzversicherungen mit Altersrückstellungen?

Bei einer Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen wird ein Teil der eingezahlten Beiträge dazu genutzt, um ein finanzielles Polster aufzubauen. Ohne dieses steigen die Kosten für den Versicherungsschutz schrittweise an. Denn die Versicherer gehen davon aus, dass der Behandlungsaufwand mit dem Alter zunimmt. Um die zu erwartenden Mehrkosten abzudecken, passen Anbieter von Tarifen ohne Altersrückstellungen ihre Preise nach und nach an, etwa immer dann, wenn der Versicherte ein bestimmtes Alter erreicht.

Bei einer Zahnzusatzversicherung mit Rückstellungen kommt es zu diesen altersbedingten Beitragsanpassungen nicht. Denn die Versicherung gleicht diese durch das aufgebaute finanzielle Polster automatisch aus. Im besten Fall zahlen Kunden somit für die gesamte Versicherungsdauer einen festen Preis, während die Beiträge für Versicherte mit einer Zahnzusatzversicherung nach Art der Schadensversicherung regelmäßig steigen.

Altersrückstellungen mit Vor- und Nachteilen verbunden

Der wesentliche Vorteilgrößtmögliche Beitragsstabilität – wird für Versicherte mit fortschreitendem Alter spürbar. Denn sie zahlen dann im Vergleich zu Kunden einer Zusatzversicherung ohne finanzielles Polster in der Regel deutlich weniger. Je früher sich dabei Interessierte für einen Tarif mit Altersrückstellung entscheiden, desto besser. So können schon frühzeitig Reserven für den späteren Versicherungsverlauf angelegt werden.

Die Rückstellungen sind jedoch nicht individuell gebunden. Wenn Kunden ihren Vertrag kündigen oder wechseln wollen, bleiben die Altersrückstellungen beim aktuellen Versicherungsunternehmen. Betroffene haben dann umsonst mehr gezahlt. Eine Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen eignet sich daher eher für Interessierte, die sich langfristig binden und absichern wollen. Umso wichtiger ist hierbei eine gute Beratung, um ein dauerhaft zufriedenstellendes Angebot zu finden.

Wer sich unsicher ist, sollte vermutlich eher zu Tarifen ohne Rückstellungen greifen. So kann man zu einem späteren Zeitpunkt die Zahnzusatzversicherung kündigen oder wechseln, ohne damit die aufgebauten „Ersparnisse“ zu verlieren.

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